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Sehr viele Bürger haben schlechteste Erfahrungen mit Briefzustellungen von Behörden und zu Behörden gemacht, ich ebenfalls.
Besonders schlimm seinerzeit die Erfahrungen der “Postcon” Zustellungen, haben mich bereits vor Jahren dazu bewogen, alle Behördenschreiben elektronisch ( damals per De-Mail ) zu versenden.
Wie man z.B. in der ZPO § 321a Abs. 2 Satz 3 lesen kann, gilt die Post nach vier Tagen nach der Aufgabe als zugestellt, auch wenn sie nie ankommt. Selbst mit Zustellurkunde haben wir öfters mal einen Zusteller abgepasst und versucht mit ihm zu sprechen, was jedoch mangels fehlender Deutschkenntnisse des Zustellers nicht möglich war. Aber dieser Zusteller teilt Behördenpost aus, unterschreibt einen Zustellbogen, dass er ( angeblich ) einen wichtigen Brief dort eingeworfen habe, wo er hin soll. Wenn man nun im Internet liest, dass es zwar nicht die Regel ist das Briefe im Altpapier entsorgt werden, aber auch nicht selten ist, ist jedem klar, dass es so nicht geht. Aber ich muss ehrlich sagen, wenn so ein dünner Brief irgendwo in den Prospekten liegt, kann ich nicht ausschließen, dass dieser versehentlich auch vom Empfänger zusammen mit den Prospekten weggeworfen wird. Die Regel aus Zeiten wo der Zusteller noch Beamter war, kann und darf nicht jeder Schwarzafrikaner der noch nicht einmal Deutsch spricht Behördenpost als zugestellt rück melden, wobei er nicht in der Lage ist die Post korrekt zuzustellen. Immer wieder bekommen wir von einem Nachbarn und auch von weiter entfernten Personen Post gebracht, die dort gelandet ist. Auch wir haben öfters mal Post für fremde Personen im Postkasten. Ja ich wende mich gegen eine solche Zustellung wie sie bereits im Mittelalter üblich war. Da werden wichtige Briefe ausgedruckt und dann durch einen Radfahrer zugestellt. Ob der Betreffende gerade zu Hause ist oder in Spanien mit seinem Wohnmobil unterwegs ist, interessiert nicht, obwohl es anders geht. Zum Beispiel mittels „Mein Justizpostfach“ (MJP).
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